„Im Baader traf ich meine Freunde“ sang schon die Münchner Gruppe Isar12 ’97 auf ihrer einzigen CD. Ja, im Baader treffen sich seit Jahren die Freunde, die sich schon Jahre vorher dort getroffen haben, mit betonter Lässigkeit.
So ein Ort kann sich ja leicht auf seinen früheren Lorbeeren ausruhen und herunterkommen oder hochnäsig werden. Das Baader ist das aber kaum. Hinter großen Fenstern erwartet einem ein gemütliches Café, das sowohl trendige Szene-Gehern, als auch Alt-80er in Relax-Look nicht in Verlegenheit bringt. Die Frühstückskarte ist klein (3 Standard-Fürhstücke plus Extras), aber die Preise sind moderat und die Qualität gut. Für 7,70 € gibt es italienischen Schinken, Salami, 2 Käse (leider den Emmentaler in Scheiben), ein Frühstücksei, Semmeln etc. und 0,5 Liter Milchkaffee. Sonntags gibt es Brunch-Buffet, das wir aber noch probieren müssen. Der Bediener ließ uns mit seinem Hambuger-Schule-Look erschrocken eine betont gelangweilte Einstellung wie beim Maria erwarten (s. dort), was aber nicht der Fall war. Eher aufmerksam und zurückhaltend.
Baaderstrasse 47, Tel.: 2010638
Mo-Sa 11-1 Uhr, So 10-1 Uhr